Badelatschen

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Badeschuhe wurden selbst schon in der Antike während eines Besuchs in römischen Bädern getragen. Sicher, zu jener Zeit trugen alle irgendwie Sandalen, doch in den Bädern dienten sie tatsächlich als Badeschuhe. Die Rutschgefahr auf den nassen Fliesen sollte vermindert und auch die Fußhygiene an öffentlichen Orten verbessert werden. Diese Aufgaben haben Badeschuhe, auch als Badelatschen oder Badeschlappen bekannt, immer noch zu erfüllen.

Badelatschen: Sandalen aus Gummi und Kunststoff

Bunte Badeltaschen sind am Strand sehr beliebte DamenschuheHeute werden diese Damenschuhe in der Regel aus Kunststoff oder Gummi hergestellt, besitzen eher den, für Sandalen typischen, offenen Schaft und Riemen über den Fußrücken. Während man die offenen Modelle für Bäder und Saunen nutzt, gibt es für Spaziergänge an See- und Meeresufern oder Flachwasserbereiche geschlossene Modelle, die vor Allem auch zum Schutz vor Verletzungen der Füße durch Quallen, Steine oder Muscheln dienen. Auch wenn es kaum so wirkt, so sind doch selbst die offenen Badeschuhe ein wirksamer Schutz gegen Pilzerkrankungen, die sehr häufig in Hallenbädern übertragen werden. Aber auch für das Duschen nach dem Sport sind Badeschuhe zu empfehlen, da unter öffentlichen Duschen die gleichen Probleme bestehen: die nassen Fliesen stellen eine Rutschgefahr dar und die Infektion mit Fußpilzsporen ist fast genauso hoch.

Flip Flops vs. Badeschuhe

Als eine in den letzten Jahren immer beliebtere Variante dieser Schuhe haben sich die Flip-Flops durch gesetzt. Auch wenn sie für den dauerhaften Gebrauch im Alltag vielleicht weniger geeignet sind, so erfreuen sie sich im Sommer großer Beliebtheit. Die Hersteller zollen diesem Trend Tribut und glänzen mit ausgefallenen Designs, Farben und Materialien. Der Name Flip-Flop ist in Deutschland übrigens auch eingetragenes Brand.

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